Erzeugungsanlagen

Für den Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz gilt die FNN-Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 "Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz - Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz".

Zur Anmeldung sind unter Beachtung des nach TAB 2007 geltenden Anmeldungsverfahrens folgende Unterlagen rechtzeitig und vollständig bei uns einzureichen:

  • Formblatt "Anmeldung zum Netzanschluss Strom"
  • Formblatt "Antragstellung" (VDE-AR-N 4105, Anhang G.1)
  • Lageplan mit Flurstücksnummer, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstücks sowie der Aufstellungsort der Erzeugungsanlage hervorgehen
  • Formblatt "Datenblatt für Erzeugungsanlagen" (VDE-AR-N 4105, Anhang F.2)
  • Konformitätsnachweis mit zugehörigen Prüfbericht für jede Erzeugungseinheit (siehe Muster VDE-AR-N 4105, Anhang F.3 und G.2)
  • Konformitätsnachweis für den Netz- und Anlagenschutz mit zugehörigen Prüfbericht (siehe Muster VDE-AR-N 4105, Anhang F.4 und G.3)
  • Übersichtsschaltplan des Anschlusses der Erzeugungsanlage mit den Daten der eingesetzten Betriebsmittel inklusive der Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen sowie der Anordnung der Zählerplätze (auch dezentrale Zählerplätze)
    (siehe Muster VDE-AR-N 4105, Anhang B)

Enthält die Planung der Erzeugungsanlage ein Speichersystem, ist der FNN-Hinweis "Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz" zu beachten. Den Unterlagen für die Anmeldung der Erzeugungsanlage ist das "Datenblatt Speichersystem" beizufügen.

Nach Prüfung der vorstehenden Unterlagen erhält der Anlagenbetreiber die Zustimmung zum Bau der angemeldeten Erzeugungsanlage und/oder entsprechende Hinweise zur erforderlichen Änderung der geplanten Anlage.

Spätestens eine Woche vor der geplanten Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage übergibt uns der Anlagenerrichter den fertig ausgefüllten Inbetriebsetzungsauftrag (Fertigmeldung der "Anmeldung zum Netzanschluss Strom").

Mit dem Anlagenerrichter wird nun von uns ein Termin für die Inbetriebnahme und den Anschluss der Erzeugungsanlage an unser Niederspannungsnetz vereinbart, zu dem der Errichter oder der ausführende Elektroinstallateur anwesend sein muss. Über die Inbetriebsetzung fertigt der Anlagenerrichter ein "Inbetriebsetzungsprotokoll" (VDE-AR-N 4105, Anhang F.1) in 2-facher Ausfertigung an, das vom Anlagenerrichter und Anlagenbetreiber zu unterzeichnen ist. Eine Ausfertigung des Inbetriebsetzungsprotokolls erhalten wir für die weitere Bearbeitung, insbesondere zur Erstellung eines "Vertrages über die Einspeisung elektrischer Energie in das Niederspannungsnetz des Netzbetreibers".

Betreiber von Erzeugungsanlagen, die in den Geltungsbereich des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fallen, sollten ihre neue Erzeugungsanlage umgehend am Tag der Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur anmelden. Ein entsprechendes Informationsblatt der Bundesnetzagentur übergeben wir zum Termin der Inbetriebnahme. Eine verspätete Anmeldung führt zur Verminderung der Einspeisevergütung.

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage benötigen wir vom Anlagenbetreiber weitere Angaben, die uns bitte mit dem Formular "Verbindliche Erklärung zur Ermittlung der Förderfähigkeit und Vergütungseinstufung von Photovoltaikanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)" zu übermitteln sind. In der Erklärung ist insbesondere auch die Registrierungsnummer der Bundesnetzagentur anzugeben.

 

Wichtige Dokumente:

 

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Roger Blume
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